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#;TLDR
.htaccess – Eine Ausstellung am 06.03.2015 mit post- und postpostdigitalen Werken im #digital3mpire in Düsseldorf Friedrichstadt.
Mit Giulia Bowinkel & Friedemann Banz, Olia Lialina und Timothy Shearer featuring Nikolas Müller.

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#KONTEXT
Der Computer des Jahres 2015 ist ein gefrässiges Ding. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat er sich vom exklusiven Militärapparat hin zum omnipräsenten Massenphänomen und Alltags-Gadget entwickelt. Die ehemals hausgroßen Rechner haben sich in kleinste, kaum noch wahrnehmbare Geräte verwandelt, welche sich mit atemberaubender Geschwindigkeit minimalinversiv in unser aller Leben implementieren. Der Computer, das Netz, die damit verbundenen Devices und die zugehörigen Interfaces prägen unsere Kultur und unser Denken wie nur wenig andere Entwicklungen der Gegenwart und Vergangenheit.
Treibstoff, Erzeugnis und Abfall der damit verbundenen psychosozialen Prozesse ist die Information. Sie ist die allgegenwärtige Droge unserer Zeit nach der immer größere Teile der Bevölkerung gieren wie der Junkie nach dem nächsten Schuss.
Der Zugang zu dieser Droge und die Kontrolle darüber ist die zentrale technopolitische Frage unserer Zeit, um sie dreht sich das aktuell laufende Redesignprogramm des Kapitalismus. Die Interfaces sind das ultra-cleane Fixerbesteck des metamodernen Menschen, durch sie gelangt die Droge in unsere Gehirne um dort ihre disruptive Wirkung zu entfalten und sich bunt, schrill und hysterisch schillernd mit unserem Geist zu verbinden. Mit jedem Klick und jedem konsumierten Bit verwandelt sich das Wesen unseres Geistes ein Stück weiter vom biologischen zum synthetischen. Eine Teil dieses Transformationsprozesses ist die sukzessive und kontinuierliche Annäherung der Schnittstellen an unsere Körperoberfläche mit dem Ziel in diese einzudringen und sich unauflösbare mit uns zu verbinden.
Die Droge Information, der Prozess der Immersion und die Kontrolle darüber, werden damit zu den entscheidende Themen unserer Tage. Wie wollen wir uns mit der Maschine verbinden, wo liegen die aktuellen Schnittstellen zwischen Hirn und Prozessoren und wo sollen sich diese in Zukunft befinden? Viel wichtiger aber noch als die Frage des wie: Wer darf über Funktion der Schnittstellen und den Fluss der Droge Information durch diese entscheiden?

.htaccess spürt diesen Fragen in gewohnt ungezwungen, lässiger Manier aber mit vollem Einsatz nach und bringt ausgewählte Künstler die schon lange an den Grenzbereichen dieser Fragestellung arbeiten und künstlerisch forschen an einem Ort, dem #digital3mpire in Düsseldorf, für eine Show zusammen.

#KÜNSTLER
Mit dabei sind
Giulia Bowinkel & Friedemann Banz
Olia Lialina
Timothy Shearer featuring Nikolas Müller

#EDITION
Exklusiv zur Show erscheint eine Edition der beteiligten Künstlerinnen und Künstler im Format 210mm x 297mm; Digitaldruck auf 308g Hahnemühle Fine Art-Papier, in der Auflage 20 (+4AP). Alle Grafiken der Edition sind handsigniert, datiert und nummeriert.

#ORT UND ZEIT
Die Show ist am 06.03.2015 ab 19 Uhr

#ADRESSE
#digital3mpire
Kirchfeldstraße 112
40215 Düsseldorf

Autopoises is Greek for self creation

A New Show is coming on 12.12.2014
“Autopoises is Greek for self creation”
with Thomas Spallek, Alexander Romey, Sebastian Schmieg und Silvio Lorusso.

03_Reifen

HOWTO denken ++++ Dekonstruktion und Rekonstruktion anhand von Algorithmen. +++ Material als Container menschlicher Vorstellungen und Projektionen +++ Auch immer gut ist die Versicherung der Identität durch Feindbilder. +++ Außerdem: Realität entsteht in unserer Vorstellung. Klar. +++ Aber wir stellen sie selber her und beeinflussen mit dieser Fiktion wieder die Realitäten anderer. +++ Dazu merken: Die Feedbackmagie des Surrealen existiert generell nur im Denken des Anderen. +++ Unausgeschöpfte Möglichkeiten sind eben auch Zusammenhänge die noch nicht hergestellt worden sind. +++ Jetzt ist alles im Interimszustand zum Nächsten, und(!) wartet auf seine Optimierung. +++ Imaginierte Zukunft. Was soll das sein in einer permanenten globalen Jetztzeit? +++ Systeme (wie Photoshop/3d/Internet), die die Grundlage neuer Medien sind, werden präzise untersucht und offenbaren dann wie sich unsere Welt und ihre Betrachtung durch die zunehmende Prozessierung von Informationen und Bildern verändert. Ja? +++ Alles ist konstruiert. Indem man aber bereits existierende Dinge verändert, wird das zugrundeliegende Konstrukt sichtbar. Manchmal. +++ Hinauf zur Hyperrealität. Los geht’s! +++ Entmenschlichung ist immer ein Thema. Leider. +++ Denn Eingriffe durch Algorithmen sind in der Metamoderne die Basis der Mystifizierung des vermeintlich Realen. +++ Selbstkreation vs. Spekulation +++ Die rhythmische Neuerschaffung des Es. +++ Ephemer entsteht … , wirklich ist dann wohl das, was nicht veränderbar ist. +++ So lange bis alles nur noch Platzhalter und Container für alles sein kann. +++ x +++ Es folgt die totale Verunsicherung im changierenden Realen.

Beautiful photograph, very interesting view of the Sahara Desert - Thomas Spallek_02_web

12.12.2014 ab 20 uhr
@thehub/#digital3mpire
Kirchfeldstraße 112
40215 Düsseldorf

 

jimmy edgar – cat, pop, netart

great video thing with electro sound, hot aesthetics and cats by jimmyedgar.com. This is internet!

Rechnender Raum by Ralf Baecker

Artist-programmer Ralf Baecker who is currently colaborating with V2 Rotterdam, has 2007 realized a work i can and will not forget, and therefore has its place in this archive-collection. Rechnender Raum (Calculating Space) is a lightweight sculpture made of sticks, strings and small weights; at the same time, it is a fully functional, logically precise neural network.

rechnender-raum-04

When the machine starts up, it tries to resolve spatial differences in its mechanical logical structure. Every attempt, however, generates new variations, capturing the machine in an infinite contemplative loop. Thanks to its strictly geometrical and intricate construction, the observer is able to track the processing logic in its entirety from any point around the machine. The visibility of the machine’s core is reinforced by the unusual distribution of its components: a nine-angled architectural body forms a torus. In contrast to the ordinary alignment of a hidden logic and an external user-facing display, here the geometric basis is turned inside out.

rechnender-raum-01

The core of the machine, with all its computational elements, is shifted outward to the surface, while the “display” showing the results of the operations is displaced to the heart of the system. Without either depending on or requesting interaction, the machine turns away from the visitor and carries out its computations for itself alone. Continue reading…

guido segni – pics or it didnt happen & middlefinger response

today we got 2 pieces from Guido Segni.
1: “Pics or it didn’t happen”
is the rule 32 according to the Rules of the Internet originally written by the Internet group Anonymous.

It is a colloquial expression used by internet users to challenge their virtual interlocutor on a discussion forum or a social network, when his arguments require photographic proof of what he’s saying.

facebook-cover
Pics or it didn’t happen by  Guido Segni
Website, poster print, video, ondemand printed objects
http://pics.oritdidnthappen.com/

2: The middle finger response
i really still like this one.

A2F0L17JPRRIF7 A07207442MGHOPCASIS9T

The middle finger response
Webcam portraits, slideshow
http://www.crowdworkersoftheworldunite.com/

Guido Segni

Imaginary artist since 1979

http://www.guidosegni.com

 

BYOB Düsseldorf

Some pictures from the BYOB to celebrate the opening of the THE HUB & #digital3mpire on friday, 26.09.2014 at Kirchfeldstraße 112,  Düsseldorf.

With artwork from: Matthias Danberg, Daniel Dwyer, Lance Kiu, Max Kuwertz, Jens Mittelsdorf, Matthias Neuenhofer, Mark Pepper, Sebastian Blank, Florian Winkler, Martin Wisniowski, Dmitry Zakharov
byob_9_digital3mpire
byob_6
byob_8_laptop
byob_3 Continue reading…

A BYOB to celebrate the opening of the Digital3mpire

On friday, 26.09.2014 we will do a BYOB (BRING YOUR OWN BEAMER) to celebrate the opening of the #digital3mpire – a new space for digital aesthetics and network issues in Düsseldorf. The artists participating in this event bring their own projectors and show their video works. The BYOB (Bring Your Own Beamer) concept has been developed by Rafaël Rozendaal 2010. The first edition of BYOB was initiated by Anne de Vries & Rafael Rozendaal in Berlin, and has since then been organized in many different cities around the world.

This show will start around 8pm (20.00 cet). Participants should come a bit earlier for doing the setup.
Please send us a short message if you would like to be part of the show. This makes organizing and planing easier for us.

Guests are of course welcome all evening … :-) !
Rich Kids Beer will be serverd.

byob_duesseldorf_4

Date:
26th septembre 2014 – 08 pm

Location:
Kirchfeldstrasse 112
40215 Düsseldorf

Contact:
per e-mail to: hello (edd) floriankuhlmann (dodo) com
or via twitter @fkuhlmann